Magnetic Island
Magnetic Island

Magnetic Island

Von den unglaublich schönen Whitsunday Inseln führt die Reiseroute zunächst nach Magnetic Island in der Hoffnung frei lebende Koalas zu sehen und im Anschluss ins Landesinnere in die Tablelands zu Wasserfällen und tropischen Regenwäldern.

Townsville

Kaum ist Townsville erreicht, stellt sich die Frage, welche Fährgesellschaft wählen wir denn. Da wir mit Sealink bereits mehrfach für die Überfahrt auf kleine und große Inseln wie Tasmanien, nutzen entscheiden wir uns für dafür. Die Abfahrstellen von Sealink und Magnetic Island Ferry liegen nahe beieinander, nur dass ein Fluss zwischen beiden liegt. Die Zeit drängt, da um 16 Uhr die letzte Fähre auf Magnetic Island geht. Flott geht’s durch den Hafenbezirk um die Sealink Fähre noch vor der Abfahrt zu erreichen. Dort sagt man uns allerdings, dass sie nur Pernsonen aber keine Fahrzeuge transportieren. Enttäuscht fahren zurück zur Magnetic Island Ferries um unser Glück dort zu versuchen, was auch klappt denn hier ist die letzte Abfahrt auf 17 Uhr terminiert. Im Wartebreich des Hafens sind einige der farbenprächtigen Regenbogenlories in den Palmen zu finden.

Magnetic Island

Den Bounce Magnetic Island Campingplatz hatten wir ausnahmsweise schon mal vorgebucht und sollten nicht enttäuscht werden. Einen schönen Stellplatz können wir uns selbst aussuchen. Dem Campingplatz ist ein kleiner Koala and Wildlife Park angegliedert. Der ansässige Ranger aus Gran Canaria gestaltet die zweistündige Tour sehr informativ und unterhaltsam. Im angrenzenden Waldstück sind zahlreiche Schmetterlinge zu finden.

Frühmorgens brechen wir auf um die wenigen freilebende Koalas der Insel zu sehen. Auch die auf der Insel ansässigen kleinwüchsigen Felsenkängurus bekommen wir am nächsten Morgen vor Abfahrt noch zu sehen, denn am frühen Morgen sind die Rock Wallaby am aktivsten. Der nächste Übernachtungsplatz ist an einem kleinen Stadtteich gelegenen Community Ground.

Wallaman Falls

Im Girringun-Nationalpark in den Wet Tropics von Queensland befinden sich die eindrucksvollen Wallaman Falls. Sie sind mit rund 278 Metern Fallhöhe der höchste einstufige Wasserfall Australiens. Ein etwa 4 Kilometer langer Wanderweg führt hinab in die Schlucht zum Fuß des Wasserfalls für den es heute leider schon zu spät ist.

Mission Beach

Etwa 140 Kilometer südlich von Cairns suchen wir am Mission Beach einen Campingplatz, denn freies Übernachten ist hier nicht erlaubt. Frühstück machen wir an dem nur 4 Meter entfernten Strand unter einer Kokospalme. An Höhe dieses 14 Kilometer langen Sandstrand beginnt der tropische Regenwald der Wet Tropics an der Cassowary Coast.

Die Suche nach den seltenen, flugunfähigen Kasuar (Cassowary) in freier Wildbahn bleibt wie auch die Suche nach einem geeigneten Stellplatz erfolglos, so dass wir einige Kilometer zurückfahren um südlich vom Mission Beach in Hulls Heads unser Nachtlager aufzuschlagen. Die Coast Guard stellt hier einen gemütlichen campsite ohne große Infrastruktur dafür mit viel Platz und einem tollen Blick auf den nahen Creek zur Verfügung.

Atherton Tablelands

Die Atherton Tablelands sind ein grünes fruchtbares Hochland in 700 Meter Höhe. Wegen der vielen Farmen nennt man die Region auch den „Obstgarten Australiens“. Hier wachsen Kaffee, Mangos und Nüsse, was es auch alles in lokalen Farm Stores zu kaufen gibt. Sogar eine Destillery gibt es, für die wir jedoch keine Zeit finden. Uns zieht es zu den bekannten Millaa Millaa Falls. Wir können uns auch glücklich schätzen, denn in dieser fruchtbaren Gegend gibt es viel Nebel als auch Regen. Abends hat es Nebel und am nächsten Tag müssen wir erstmal die morgendlichen Schauer abwarten, bis Wolken und Regen weiterziehen und die Sonne die Regie übenimmt. Mit einer tropischen Kulisse bei Sonnenschein werden wir für unsere Ausdauer belohnt. Unsere holländischen Campingnachbarn vom Ball Beach vor ein paar Tagen warnten uns bereits, denn sie hatten trotz mehrmaligen Besuchen noch nie das Glück unverregnete Wasserfälle oder gar Sonnenschein vorzufinden.

Von den Millaa Millaa Falls führt die Gravelroad entlang eines Rundweg zu den Zillie Falls und Ellinjaa Falls. Die Wege sind noch von den gestrigen Regenfällen nass und rutschig. Mit Vorsicht schaffen wir es die klitschig nassen Felsen ohne Ausrutscher zurück zu legen.

Yungaburra

Dreizehn Kilometer östlich von Atherton liegt Yungaburra. Ein kleiner historischer Ort in den Tablelands mit reizenden Cafes und Restaurants. Letztere haben wieder mal geschlossen und Öffnungszeiten sind nicht angeschrieben. Umgeben von Regenwald vulkanischen Ursprungs ist der nächste Stopp am Curtain Fig Tree, einem Vorhang-Feigenbaum.

Der Curtain Fig Tree liegt im vermutlich kleinsten Nationalpark Queensland dem Curtain Fig National Park mit gerade mal 2 km² Fläche. Die riesige Würgefeige hat geschätze 500 Jahre auf dem Buckel und sucht mit seinen 39 Meter Stammumfang und rund 50 Metern Höhe seinesgleichen. Die 15 Meter langen Luftwurzeln hängen wie ein gewaltiger Vorhang vom Blätterdach bis zum Waldboden herab. Ein erhöhter Boardwalk führt Besucher um den Baum. Ein weiterer sehr bekannter Riesenbaum in der unmittelbaren Nachbarschaft ist zudem der Cathedral Fig Tree im Danbulla National Park.

Barron Falls

Die Falls sind ein über 260 Meter hoher, gestufter Wasserfall im Barron-Gorge-Nationalpark. Der in der Regenzeit gewaltige Wasserfall, ist nun in der aktuellen Trockenzeit ein schwaches Abbild, was aber zu erwarten war. Leider ist ein Blick auf die an den Falls vorbeiführende Kuranda Scenic Railway, eine historische Eisenbahn in Queensland, vom Lookout nicht zu sehen. Wir versuchen es Tage später an den …

Stoney Creek

… Stony Greek Falls um einen Blick auf die bekannte geschwungene historische Brücke direkt vor den Stoney Creek Falls zu werfen. Der Wanderweg, der uns zu den Falls bringen soll, ist urig aber extrem unwegsam und gänzlich ohne Wegweiser. Es ist wohl nicht erwünscht, dass Besucher oder Wanderer zu den Stony Greek Falls gelangen. Zum Trost finden wir nebenbei einen anderen, auch nicht ganz kleinen Wasserfall (siehe die Person am oberen Bildrand).

Ellis Beach

Einer der ganz seltenen, direkt am Meer gelegenen Campingplätze, der Ellis Beach Oceanfront Holiday Park, stellt sich mit seinen tropischen Kokospalmen und dem nahezu weißer Strand als Volltreffer heraus. Einer der wenigen freien Plätze lässt sich noch ergattern, so dass wir gleich zwei Tage hier verbringen.

Palm Cove

Der modäne Urlaubsort ist für seine von hohen Palmen gesäumte Strandpromenade berühmt. Er liegt liegt direkt am Great Barrier Reef und unweit des Daintree-Regenwalds den wir in ein paar Tagen besuchen werden. Spaziergänge am goldenen Sandstrand und die zahlreiche Cafés, Boutiquen sowie Restaurants laden zum Verweilen ein. Die langgezogene Jetty ist bei Einheimischen und Touristen ein beliebter Angelplatz.

Das Wetter schlägt immer wieder unerwartete Kapriolen. Die lassen sich bei leckerem Eis aussitzen, da die Schauer nur von kurzer Dauer ist. So schnell wie die dunklen Wolken auftauchen, weichen sie auch wieder blauem Himmel.

Cairns

In Cairns treffen wir endlich mal wieder Kathi und Philip, die wir im Great Otway National Park im Januar kennen lernten und auf Tasmanien mehrmals trafen. Wohin gehen wir wohl wenn wir gut essen wollen? Natürlich zum Griechen, denn dort gibt es Lamm, Ouzo und Mythos Bier.

Fitzroy Island

Die Fahrt mit einer Fähre von Cairns zur Insel dauert etwa 45 Minuten. Der weiße Korallenstrand zählt mit seinem klarem Wasser zu den schönsten Stränden Australiens. Was wir ausdrücklich bestätigen können. Wanderwege führen durch den Regenwald bis zum Korallenstrand oder, wenn man möchte, zum Leuchtturm. Direkt am Strand lassen sich Korallen und Meeresschildkröten beobachten.

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Ein Problem beim Landeanflug der Drohne hätte mich beinahe die Drohne gekostet. Die Drohne verfehlte den Landeplatz am Strand um wenige Meter und landete in den Baumwipfeln unmittelbar hinter mir. Vor ein paar Tagen gab es ebenfalls einen Versatz bei der Landung, da hatte die Drohne aber auf den Landeabbruch bzw. den Befehl nach oben zu fliegen sofort reagiert, was diesemal nicht der Fall war. Da um 16 Uhr die letzte Fähre unserer Gesellschaft abfährt, müssen wir unverrichteter Dinge abfahren. Ein junger Mann bietet sich an die Drohne in den Bäumen zu suchen. Die Rückfahrt ist durch den Vorfall für mich etwas getrübt. Unwahrscheinlich aber wahr … nach einer Stunde erhalte ich den Anruf mit der Mitteilung dass die Drohne gefunden ist 😊😊😊.

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